Donnerstag, 1. Juni 2017

Zahn als Zeitmesser, wie lange brauchen wir ihn noch?

Letztes Jahr habe ich einmal die Lebensverlängerungsprognosen der verschiedenen Therapien aufgelistet:
http://letztabent.blogspot.de/2016/09/uberlebenszeit-puzzle.html#links
Da ist nun ganz viel schon verbraucht und jetzt ist auch die erste Packung Xtandi aufgebraucht. Es scheint mir gut zu bekommen. Die Schmerzen sind auf niedrigem Pegel und vor allem, das Sehen ist sogar zeitweise besser geworden, so dass ich gestern wieder einmal Spaß am Autofahren hatte und ohne Probleme die 200km/h Marke erreichte. Da gelingt es sogar, positiv zu sehen und mich an einem Glas "Primitivo" zu freuen, wie es mir Freund Ludwig immer geraten hat.
Aber Xtandi bringt 5 Monate und einer davon ist nun vorbei.
Vor diesem Hintergrund fand ich es ganz toll von meinem Zahnarzt, dass er den letzten Backenzahn, auf dem ich noch kauen konnte, mit viel Amalgam meisterhaft flickte. Von diesem Zahn war kaum noch was übrig, er hatte sich so aufgelöst, dass er sehr schmerzte. Mich die letzte Zeit nur noch mit dünnem Brei über den Strohhalm zu ernähren, hätte die Lebensqualität doch noch weiter herunter geworfen, wo doch überall der Grill raucht. Danke Tommy! http://www.drthomasfrank.de/

Sonntag, 28. Mai 2017

Bitte nicht helfen!

Wenn ich im Haushalt versuche, die Dinge zu erledigen, die ich immer gemacht habe, höre ich oft den Ruf "Kann ich Dir helfen". Vielleicht weil ich deutlich langsamer geworden bin? Standardmäßig antworte ich  - leicht gereizt - "Wenn ich Hilfe brauche, dann sage ich Euch das!" So ist der Alltag mit einem Krebskranken auf dem letzten Weg. Das Angebot zur Hilfe ist sicher gut gemeint, kann aber den Betroffenen noch mehr verunsichern, wenn er sich freut, gewisse Aufgaben noch erledigen zu können.
Ich weiß, das ist für Euch Angehörige nicht leicht, den richtigen Umgang mit dem Kranken zu finden, der früher immer recht aktiv alle Arbeit an sich gerissen hat.
Aber ich danke allen für die Geduld und auch für das Verständnis, wenn Ihr nicht mehr so viel von mir hört. Die Kreise, die ich noch ziehe werden kleiner und kleiner, ich bin froh, wenn ich mich in meine Höhle zurückziehen kann. Eben habe ich aber auch noch einmal ein update auf myprostate.eu geschrieben, damit man dort sieht, dass ich noch an Bord bin und noch nicht den Weg von Dieter gewählt habe.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Die letzte Einladung

Nun hat es doch noch geklappt mit der Isarfloßfahrt! Ich danke allen meinen Gästen für den feinfühligen Umgang mit dem kranken Jubilar und Dank auch an meinen ständigen Begleiter, dass ich mit an Bord durfte. Besonders freute mich, dass auch meine Gäste untereinander neue Kontakte knüpften oder alte Beziehungen auffrischten. Es muss ja nicht sein, dass dies immer erst bei dem allerletzten Abschied passiert.
Das Wetter hat auch gut mitgemacht - wie im richtigen Leben: kein durchgehendes Bilderbuchwetter wie vor zwei Jahren, sondern eben auch Blitz und Donner mit einer Dusche, die alle zum Schluss noch so richtig nass machte! Ich hoffe, so bleibt diese Fahrt in guter Erinnerung.
Ein Geburtstagsgeschenk der Süddeutschen Zeitung: Die Bildergeschichte über einen Krebskranken in "BUCH ZWEI". Sie zeigt das, was meine Frau manchmal als Trost versucht: "Denk daran, alles könnte noch viel schlimmer sein". Nun steht kein Termin mehr ins Haus und ich werde mich endgültig dem unaufhaltsamen Rückzug der Kräfte anpassen.
Mein Onkologe hat die Chemo beendet und mir nun auch Xtandi verschrieben. Es wirkt ganz gut und scheint die letzte Bremse zu sein, sozusagen zum Abschluss aller Therapien noch das Dessert!

Samstag, 13. Mai 2017

Noch einmal Geburtstag ?

Als ich vor 3 Jahren versuchte, einen Überblick zu meiner Lebenserwartung zu bekommen, glaubte keiner ernsthaft daran, dass ich auch das Jahr 2017 noch erleben würde.
Der Umgang mit der Krankheit ist mühsam geworden und ich bin bei der letzten noch denkbaren Therapie angekommen. Was mich immer besonders nervt, sind Stimmungsschwankungen, die schwer vorhersehbar und mit Tabletten steuerbar sind.
Aber, wenn man erst einmal an das Morphin gewöhnt ist, geht nichts mehr "ohne". Das Loch wäre zu tief, in das ich falle, und keinem ist damit geholfen.
So habe ich aus einer Laune heraus Anfang März eine Floßfahrt gebucht, weil es doch vor 2 Jahren sooo schön war.
Unaufhaltsam hat sich nun der Termin herangeschlichen und oft hätte ich mich schon am liebsten in einem Mauseloch versteckt. Doch die Fahrt findet statt - zur Not ohne meine Person an Bord. Momentan freue ich mich sogar etwas darauf !
Die Kilometersteine an Straßen, Flüssen und Eisenbahnen erinnern mich an die Geburtstage. Damit man leichter abzählen kann, macht man an die Zeitachse des Lebens jedes Jahr einfach ein kleines Strichlein. Der morgige Tag ist nicht so wichtig: 72 Jahre sind vergangen, seit meine Eltern mir das Leben geschenkt haben und ich hoffe, doch einiges daraus gemacht zu haben. Auch das ist natürlich ein Grund, sich mit Freunden und Verwandten zu treffen.
Vielen Dank an die über 100.000 Besucher und Erklärung zum Bild: Hektometertafel am Semmering  

Freitag, 28. April 2017

Ewiges Leben

Als gut erzogener Christ stecken Gedanken zum Leben tief in mir, die ich versuche zu hinterfragen.
Wir beten oft für unsere verstorbenen Mitmenschen. Dass sie noch präsent sind, solange sich jemand an sie erinnert, ist klar. Aber haben oder wollen sie ein "ewiges Leben"?
Nach meinem Verständnis hat Ewigkeit keinen Anfang und kein Ende. Meinen Anfang aber glaube ich zu kennen: Der Vater hatte endlich Heimaturlaub und freute sich auf seine Frau! Das Ende kenne ich noch nicht, ich weiß nur, es wird nicht mehr all-zulange auf sich warten lassen. Wenn ich das Leben mit dem Gang auf einem Seil vergleiche, so sucht man jetzt schon den Baum, wo man das andere Ende des Lebensweges befestigen kann.
Was soll ich da mit der "Ewigkeit"? Es war ein erfülltes Leben, voll mit Ereignissen und Erlebnissen. Dankbar bin ich, dass uns Kinder geschenkt wurden, in denen wir irgendwie weiterleben. Ich glaube, für mich persönlich brauche ich keine "Ewigkeit", die ja so wieso nur einseitig wäre ...

Mittwoch, 26. April 2017

Wir haben wieder Licht

Es war schon etwas Gefängnis-Atmosphäre, als sich der große Rolladen nicht mehr bewegte! Doch heute kam ein kompetenter Außendienstmitarbeiter - gleich mit dem passenden Motor unterm Arm! Er brachte das Ding zum Laufen und wir sehen nun wieder unseren Garten. Eine Freude, auch wenn es regnet!
So freuen wir uns an dem Frühling, der nun ja wohl doch wieder einmal vorbeischauen wird. Schmerzmittel sind auch ausreichend an Bord, so dass wir die Reise noch etwas fortsetzen können, bevor die Katze aus der Deckung schleicht und wieder zum Schlag ausholt, um uns zu zeigen, wo es lang geht.
Gerne denken wir noch an Ostern. Meine Frau und ich danken allen Besuchern!

Donnerstag, 20. April 2017

Ostern 2017 ist Geschichte

Kaum hätte ich zu hoffen gewagt, dass Ostern 2017 so schnell Geschichte wird. Gut, die Vorbereitungen zeigten schon, dass wir beim Umgang mit der Krankheit gewisse Routine haben, und alle nahmen liebevoll Rücksicht auf den kranken Vater/Opa.
So konnte die "Oster-Deko" in Grenzen bleiben und es wurden auch alle satt, was bei den unterschiedlichen Vorlieben der Enkel nicht immer einfach ist.
Dafür stehen nun auch schon die nächsten Ereignisse ins Haus: Meine große Schwester wird 75 und ich habe nicht einmal 2 Wochen später auch Geburtstag! Die Floßfahrt, zu der ich eingeladen habe, liegt mir gelegentlich schon etwas im Magen. Aber mal sehen, was die Onkologen morgen bei der Chemo zu meinem Zustand sagen. Und dann haben wir ja auch noch den Plan B. Wir werden auf jeden Fall Loisach und Isar befahren! Ob Vorfreude oder Bedenken überwiegen ist ein Gradmesser für meinen Zustand.

Montag, 10. April 2017

Karfreitag

Eine tiefe religiöse Erziehung aus der Kindheit lässt sich nicht so einfach abstreifen, wie ein Mantel, der bei den Frühlingstemperaturen zu warm geworden ist. Das Erlebnis von Jesu Leiden und Sterben hat sich tief eingegraben. Besonders erlebte ich als Radiobastler am Karfreitag die Stunde "Funkstille" von 15 bis 16 Uhr. Viel bekam ich davon nicht mit, denn in dieser Zeit hatte man in der Kirche zu sein und auch sonst war mit dem Tag nichts anzufangen. Erst später lockerten sich zum Leidwesen meiner Mutter die Sitten und es durfte auch ein Zoigl getrunken werden. Die aktiven Mensche heute haben kein Problem mehr, diesen geschenkten Tag in ihr Erholungsprogramm einzupacken. Doch auch nach 65 Jahren bin ich mit diesem Tag nicht "fertig" und manch anderen geht es ähnlich:
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Von Veit Hoffmann
In der kommenden Woche feiern wir das Osterfest. Doch davor steht der Karfreitag. Er ist einer der höchsten kirchlichen Feiertage. An diesem Tag sehen wir Jesus an das Kreuz geschlagen.
Was sich im Vorfeld abspielte wissen wir: Das letzte Abendmahl, der Verrat durch Judas, Jesu Gefangennahme durch Soldaten, die Verleugnung des Petrus, die Verurteilung, die Verspottung und Verhöhnung und Folter. Hände, die in Unschuld gewaschen werden. Schließlich der qualvolle Weg zur Hinrichtung. Jesus bricht unter der Last des Kreuzes zusammen. Simon aus Kyrene, dem heutigen Tripolis,  wird gezwungen das Kreuz ein Stück zu tragen. Die Kreuzigung, die Nägel, die Folterknechte am Fuß des Kreuzes, die Räuber zu seiner Rechten und Linken, die Lästerungen der Vorbeigehenden („Hilf dir selbst, wenn du Gottes Sohn bist“), die Finsternis, der Todesschrei zur 6. Stunde – „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und über dem ganzen Geschehen liegt menschliche Schuld, Niedertracht und Finsternis. All das ist Karfreitag, einer der höchsten kirchlichen Feiertage und der Höhepunkt der Gotteslästerung.
Aber was geht uns das an? Was hat das mit uns persönlich zu tun?
Dieses Geschehens ist kein Einzelfall. Millionenfach dringt der Schrei  „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ zu uns durch, denn noch immer wird an Jesu Kreuz gezimmert. Gestern, heute und morgen. Nicht nur dort, wo der Tod seine Herrschaft ausbreitet und das Böse seine Wahrheit verkündet. In den Kriegs- und Krisengebieten rund um den Globus. Auch hier aus Krankenhäusern, aus Wohnungen, in denen Not und Verzweiflung eingezogen sind.
Wer von uns hat nicht auch schon einmal selbst an der Hilfe Gottes gezweifelt und gefragt: Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Die ältere Generation, die Bombenangriffe durchzitterten und durchbeteten, mit leerem Magen auf den Trümmern saßen. In einem Land, das aussah, als wollte es sich nie mehr erheben Sie sahen Kinder in Lumpen, ausgehungerte Männer, die aus der Gefangenschaft heimkehrten und gedemütigte Frauen. Und überall Trümmer. Wie oft haben Sie in dieser Situation die Worte   „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ so oder so ähnlich ausgesprochen? An Gottes Hilfe gezweifelt?
Was wir in solchen Situationen nicht sehen können ist die Hilfe Gottes in größter Not. Aber vielleicht können wir ihn ja spüren. Wenn die Grenze zum Tod überschritten ist, dann wird alles leicht dann fällt alles ab. Dann wird der Mensch vom Kreuz genommen und der schwere, schwarze Vorhang zerreißt. Und dahinter steht Gott und seine Zusage, dass er uns nicht verlassen will. Das hat er uns mit Jesus vor Augen gestellt.
An Karfreitag erfahren wir, dass Gott in größter Not und auch im Tod nahe ist. Das Evangelium endet deshalb auch nicht mit dem Todesschrei sondern mit der Auferstehung und dem Leben.
Ich weiß, das sagt sich so einfach daher, wenn es einem gut geht. Aber wir wünschen uns, dass es so ist. Die Gedanken an das Sterben verdrängen wir. Niemand redet gerne darüber und sogar dem Todkranken wird oft genug Genesung vorgegaukelt. „Das wird schon!“, „Kopf hoch!“
Sterben und Tod werden als Niederlage, als Feinde angesehen. Und weil das so ist, redet man selbst dem Todkranken noch Mut zu, gibt sich optimistisch.
Ich höre immer wieder, dass die Gedanken an das persönliche Sterben viel Kraft, Mut, und Vertrauen abverlangen. Und diese Fähigkeiten müssen erbetet werden. Die Gewissheit muss erbetet werden, dass hinter dem Schrei „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ Gott steht und sich eine neue Welt, die eigentliche Welt,  öffnet. Und dann ist alles Ängstende, Belastende und Schmerzende abgetan.
Wie schwach und zerbrechlich unser Leben ist, das wissen wir und das sehen wir nicht nur an der Leidensgeschichte von Jesu. Täglich werden wir durch die Medien mit der Finsternis konfrontiert, die oftmals zum Schneiden dick ist.
Doch an Karfreitag sehen wir, dass sich hinter der Welle des Todes eine viel mächtigere und größere Welle auftut. Die Welle der Liebe, des österlichen Lichts. Es gilt uns allen.

http://www.die-kirche.de/blog-detail/die-bruecken-istanbuls-kopie

Dienstag, 28. März 2017

Lotterie der Gene

Bereits um 7 Uhr fallen jetzt die ersten Sonnenstrahlen auf das Wettersteinmassiv. Wir haben es noch einmal in "unser" Hotel geschafft, es gibt Zeit und Raum um Nachzudenken!
Krebs ist vor allem: Pech. Der Zufall spielt bei der Entstehung von Tumoren eine große Rolle. Und doch ist ein gesunder Lebensstil wichtig.
Warum ich? Diese Frage stellt sich wahrscheinlich jeder Krebspatient nach der Diagnose. Eine Antwort geben nun der Biostatistiker Cristian Tomasetti und der Krebsbiologe Bert Vogelstein: Zwei Drittel der Mutationen in 32 untersuchten Krebsarten entstehen schlicht durch Zufall bei der Vermehrung körpereigener, gesunder Stammzellen.
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Auch wenn sich durch ihre Erkenntnis die Entstehung eines Krebstumors nicht abwenden lässt, hoffen die Forscher, Menschen helfen zu können: "Wenn sich zum Beispiel Eltern krebskranker Kinder im Internet informieren wollen, weshalb ihr Kind erkrankt ist, werden sie vor allem Aussagen über vererbte Gene und Umwelteinflüsse als Erklärung finden. Das verursacht oft starke Schuldgefühle", sagt Vogelstein. Er wünscht sich, dass seine Arbeit beiträgt, Eltern diese Selbstvorwürfe zu ersparen.
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Bereits vor 2015 hatten die beiden mit diesem Konzept der Krebsentstehung für Aufruhr in der Fachwelt gesorgt. Vielfach wurde Krebs damals als "Pech" dargestellt und als wäre ein gesunder Lebensstil nutzlos. Dabei hatten Tomasetti und Vogelstein betont, dass trotz der großen Rolle des Zufalls 30 bis 40 Prozent aller Tumore vermeidbar wären - genauso wie Krebsmediziner oft betonen - etwa durch Verzicht auf Rauchen, Verminderung von starkem Übergewicht und anderen gesundheitsschädlichen Faktoren.
In der neuen Arbeit versuchen die beiden Wissenschaftler auch abzuschätzen, wie groß der Anteil der verschiedenen Faktoren bei der Entstehung von Tumoren ist. Nach den Berechnungen Tomasettis entstehen 77 Prozent der kritischen Mutationen, die zu Bauchspeicheldrüsenkrebs führen können, durch Zufall bei der Zellteilung, 18 Prozent durch Umwelteinflüsse und fünf Prozent sind vererbt. Bei Tumoren der Prostata und im Gehirn schätzt Tomasetti den Einfluss der Zufallsmutationen auf   95 Prozent, bei Lungenkrebs hingegen nur auf 35 Prozent.
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In ihrer neuen Studie geben sich Tomasetti und Vogelstein mehr Mühe, um nicht noch einmal den Eindruck zu erwecken, dass Krebs ein reiner Schicksalsschlag ist. Sie betonen, wie gefährlich Lebensstilfaktoren wie Rauchen sind und wie wichtig Vorsorge ist, um die unvermeidbaren Tumore frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können. Die Erkrankten, die gesund gelebt haben, nicht geraucht, sich aber viel bewegt und vor der Sonne geschützt haben, für die hofft Vogelstein, dass sie zumindest etwas Trost darin finden, dass sie nichts hätten tun können, um ihre Krankheit abzuwenden.
Gesamter Artikel Süddeutsche Zeitung Montag, 27. März 2017 VON HANNO CHARISIUS

Donnerstag, 23. März 2017

5 Prozent

Es ist schon eine Weile her, dass ich Bilanz zu meiner Krankheit gezogen habe:
http://letztabent.blogspot.de/2015/02/diagnose-jubilaum-und-aussichten.html
Wenn ich heute auf mein Leben blicke, so macht die "Krankzeit" schon fast 5 % aus! Es ist doch was Wahres daran, dass der Krebs in vielen Fällen etwas von seinem Schrecken verloren hat und dank moderner Therapien über größere Zeiträume wie eine chronische Krankheit behandelt werden kann.
Die Chemo 17 heute tat mir gut, die Leute im Krankenhaus sind mit den Werten zufrieden und das Morphin konnte ich etwas reduzieren. Ist doch auch mal eine positive Aussage nach dem Schrecken, den der alte Flaschengeist zu verbreiten versuchte 😀 oder soll ich xD schreiben?